Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt. (Hiob 19,25a)

Kennst Du Situationen, in denen Du Dich mit Deinem Leid, mit Deinen Zweifeln, mit Deiner Angst völlig alleine gelassen fühlst? Je schlimmer das Leid wird, desto weniger scheint das Mitgefühl der Anderen möglich. So ging's Hiob! Seine Freunde meinten es gut, aber sie haben das Grundproblem nicht begriffen: warum hat ihm Gott, den Hiob von Herzen liebt, alles genommen? Familie, Gesundheit, soziale Kontakte, die Lebensfreude und schließlich das Verständnis seiner Freunde, die ihm dazu noch Vorwürfe machen!? Das Unerträglichste von allen ist, dass sie meinen, Hiob würde Gott misstrauen. Hiob will ja vertrauen! Aber es wurde ihm offensichtlich jeder Grund dafür genommen. Bis - ja bis nur Gott übrigbleibt! Am totalen Tiefpunkt sieht Hiob, dass, wenn es an Gott liegt, warum er sich in dieser Lage befindet, Gott allein sein Erlöser sein kann. Ihn und seine Gerechtigkeit wird er am Ende des Tunnels sehen! Gott selbst ist sein letzer aber unauslöschlicher Lichtblick!

Geh mit diesem Ausblick durch jede Dunkelheit!

Winfried Borlinghaus (Pastor)

 

 

 

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