Wendet eure Herzen wieder dem Herrn zu, und dient ihm allein (1. Samuel 7,3)

Ab und zu sollten wir unsere Wohnung mal so richtig entrümpeln! Raus mit dem ganzen unnützen Zeug. Das tut gut! Aber leider neigt überflüssiges Sammelsurium immer mal wieder zur Massenvermehrung. Und das gibt's auch in geistlicher Hinsicht. Die Israeliten sind ein mahnendes Beispiel. Sie litten unter einer Art religiösem Messie-Syndrom mit ihren fremden Göttern, die Jeremia mal "Vogelscheuchen im Gurkenfeld" nennt. Israels Glaube war daran erstickt und musste durch Samuel wiederbelebt werden. In der Physik neigen Systeme die keinen ordnenden Input haben, schließlich auch zum Chaos. Genauso ist's mit dem Glauben. Der braucht die Eindeutigkeit der Liebe. 

Schlimm genug, wenn Gott regelmäßig im Müll unseres Lebens nach unserem Herzen suchen muss. Aber wie gut, dass er uns beim Ausmisten hilft, bis er's findet - weil er uns liebt! Wer das erkennt, muss keinen spirtuellen, religiösen, esoterischen, ideologischen oder sonstigen Selbsterlösungs-Müll mehr anhäufen! Gott gibt lieber solchen Herzen seine Kraft, die Platz haben, für ihn zu schlagen. 

Winfried Borlinghaus (Pastor)

 

 

 

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