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Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. (Jakobus 1,19)


Was meint Jakobus hier? Natürlich will er nicht, dass wir schnell zu- und dann wieder schnell weghören oder das Gesagte wieder schnell vergessen sollen. „Schnell zum Hören zu sein“ bedeutet, sich sofort auf die Worte des anderen zu konzentrieren, genau zuzuhören. Zugegeben: mir fällt das manchmal ganz schön schwer. Wie schnell rege ich mich auf und merke viel zu spät, dass es daran gelegen hat, dass ich nicht richtig zugehört habe. Wer zuhört, ohne den eigenen Gedanken nachzuhängen, antwortet überlegter! Salomo verheißt uns noch in Sprüche 21,28: Ein lügenhafter Zeuge wird umkommen; doch wer zu hören versteht, dessen Wort bleibt. Nur wer gut zuhört, kann das richtige bezeugen. Die Zeugenaussage eines guten Zuhörers hat deshalb Gewicht, weil sie wahr und nicht subjektiv überfrachtet ist! Wahre Worte gehen nicht so schnell vergessen – sie haben Relevanz. Sie bleiben! Und das gilt umso mehr für Gottes Worte! Wer Gott gut zuhört, kann ihn auch gut und im richtigen Moment bezeugen!

Winfried Borlinghaus (Pastor)

 

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