Wer im Finstern wandelt und wem kein Icht scheint, der hoffe auf den Namen des HERRN und verlasse sich auf seinen Gott! (jes 50,10b)

Kürzlich bin ich auf einer Wanderung in einem stillgelegten Eisenbahntunnel hineingelaufen. Da hab ich mal ausprobiert, wie weit ich komme, ohne Taschenlampe zu benutzen. Im ersten Moment dachte ich, das geht nicht lange gut! Wie ein schwarzes Loch lag der Tunnel vor mir. Je weiter ich kam, desto unsicherer wurde mein Gang. Irgendwann kam der Punkt, an dem ich dachte: jetzt brauchst Du entweder die Lampe oder Du gehst zurück. Weil ich aber wusste, dass der Tunnel ein Ende hat, habe ich auf den Lichtschimmer am anderen Ausgang gehofft. Und plötzlich kitzelte was die ersten Stäbchen auf meiner Netzhat. Ab diesem Moment war mir ganz neu bewusst: Je näher ich dem Licht komme, desto größer wird die Gewissheit, dass ich mich nicht getäuscht habe und desto sicherer bin ich unterwegs. Gilt das für Jesus, die wichtigeste Lichtquelle in meinem Leben, nicht noch viel mehr?

Winfried Borlinghaus (Pastor)

 

 

 

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